Jährliches Wechselspiel "Autoversicherung"

Autoversicherung zum Jahresende wechseln und Geld sparen

Jedes Fahrzeug, das am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt, benötigt eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Die Versicherung reguliert Schäden, die der Fahrzeugführer bei einem anderen Verkehrsteilnehmer fahrlässig verursacht. Die Haftpflichtversicherung kann durch weitere Versicherungen ergänzt werden, die jedoch nicht verpflichtend abgeschlossen werden müssen. Viele Fahrzeughalter entscheiden sich für eine Kaskoversicherung. Diese zahlt bei Diebstahl des Fahrzeugs, aber auch bei Vandalismus, Einbruch oder bei einem Wildschaden. Sollen auch Schäden übernommen werden, die vom Fahrzeughalter fahrlässig an seinem eigenen Auto verursacht wurden, ist der Abschluss einer Vollkaskoversicherung notwendig.
Autoversicherung zum Jahresende wechseln und Geld sparen © Pixabay



Das Versicherungspaket wird mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Auch wenn das Fahrzeug in der Mitte des Jahres erworben wurde, beginnt die Versicherungsdauer bei den meisten Versicherern zum ersten Januar. Da die gesetzliche Kündigungsfrist einen Monat zum Ende der Laufzeit beträgt, können die Versicherungen zum 31.12. gekündigt werden. In diesem Fall muss die Kündigung der alten Versicherung zum 30.11. vorliegen. In diesem Falle ist der Abschluss einer neuen Versicherung zum ersten Januar des darauf folgenden Jahres möglich. Ein Wechsel ist häufig mit einer Ersparnis der Prämie verbunden. Diese Vorgaben gelten für alle Autofahrer, also auch für Besitzer eines Oldtimers, die allerdings nicht bei jedem Versicherer eine Police für ihr Fahrzeug abschließen können.

Besondere Versicherungsbedingungen für Fahrer eines Oldtimers

Oldtimer haben ein Alter von mindestens 30 Jahren und dürfen nur unter bestimmten Bedingungen im Straßenverkehr bewegt werden. So ist es beispielsweise nicht erlaubt, das Fahrzeug im Alltag oder auf dem Weg zur Arbeit zu nutzen. Wird eine tägliche Nutzung des Fahrzugs angestrebt, geht der besondere Oldtimer-Status verloren. Dies bedeutet, dass für das Fahrzeug Steuern entrichtet werden müssen und dass es zum TÜV muss. Weil viele der älteren Fahrzeuge die TÜV-Untersuchung nicht mehr bestehen würden, kann der Oldtimer-Status den Vorteil bringen, dass das Auto weiter im Straßenverkehr bewegt werden darf. Dann ist für den täglichen Gebrauch jedoch ein anderes Fahrzeug notwendig, für das eine Autoversicherung abgeschlossen werden muss. Für Fahrzeuge, die keinen Oldtimer-Status besitzen, bieten nahezu alle Versicherer einen Vertrag an. Eine Haftpflichtversicherung für den Oldtimer gilt jedoch als spezielle Police. Grund dafür ist, dass Oldtimer häufig sehr wertvoll sind. Aus diesem Grund sind die Fahrzeuge sehr viel häufiger vom Diebstahl betroffen als andere Autos. Viele Versicherer verlangen deshalb das Unterstellen in einer Garage oder einem anderen abgeschlossenen Raum. Die Verwicklung in einen Unfall ist aufgrund des seltenen Betriebs und der häufig vorsichtigen Fahrweise des Besitzers trotz der veralteten Technik nicht übermäßig oft festzustellen. Dennoch handelt es sich um eine besondere Police, die nicht von jedem Versicherer angeboten wird.

Angebote und Tarife gut vergleichen

Unabhängig davon, ob es sich um einen Oldtimer oder um das Alltagsfahrzeug handelt, ist es empfehlenswert, am Jahresende einen Tarifvergleich durchzuführen. Dies ist mit speziellen Vergleichsrechnern ganz einfach möglich. Persönliche Angaben wie die Schadenfreiheitsklasse und die Art des Fahrzeugs werden von dem Vergleichsrechner berücksichtigt. Wichtig ist jedoch, dass nicht nur der Tarif, sondern auch die Bedingungen verglichen werden, um wirklich das günstigste Angebot zu finden.

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